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Ella Reinhardt
 
Doggon Wheels - Makin' Tracks
 
 

 
Im Februar 1999 suchte das Lübecker Tierheim Paten für schwer vermittelbare Hunde. Das waren zumeist die alten, manchmal auch schwierigen Tiere. Die Paten sollten sich um die Hunde kümmern, sie ausführen, bürsten und auch etwas für sie zahlen.

Doggon Wheels - Ella macht auf niedlich

Man übergab mir Ella, eine Schäferhundmix Hündin, die schon 11 Jahre alt sein sollte. So sah sie auch aus, etwas dick, das Fell dünn und glanzlos, die Augen blickten ziemlich stumpf. Sie wurde wohl vorwiegend in der Wohnung gehalten, denn draußen in der Natur hatte sie große Angst. Auf alle Fälle war sie sehr lieb und verträglich mit allen Hunden. Das war für mich das Wichtigste.
2 bis 3x pro Woche besuchte ich Ella im Tierheim, und nach wenigen Malen stand sie schon freudig schwanzwedelnd am Zaun, wenn ich erschien. Sie wurde immer lebhafter, lief gern mit mir und meiner Hündin Sally spazieren, entdeckte ihre große Leidenschaft: Schwimmen.

Doggon Wheels - Ella steht noch

Nach kurzer Zeit hatte ich sie ins Herz geschlossen, aber mein Mann wehrte sich vehement gegen einen 2. Hund. Wir hatten ja auch noch die zwei Kater.
Im August 1999 übernahmen wir sie dann aber doch, es hatte sich lange 6 Monate niemand gefunden, der diese 11 jährige Hündin haben wollte. Der Gedanke war mir unerträglich, dass dieses liebe alte Wesen bis zum Lebensende im Tierheim sitzen sollte. Aufgrund ihres hohen Alters, ihrer Arthrose in den Hüftgelenken bekamen wir vom Tierheim einen sog. "Pflegevertrag". Das heißt, der Tierarzt des Tierheims behandelt in Zukunft kostenlos altersbedingte Krankheiten.

Doggon Wheels - Ella ist aufmerksam

Sie lebte sich völlig unkompliziert bei uns im Hause ein, war freundlich zu den Katzen, vertrug sich gut mit Sally. Sie wurde auf Diät gesetzt, schwamm mit Sally und mir täglich durch unseren Fluss, lief neben dem Fahrrad spazieren.

Doggon Wheels - Ella im Gelände I

Und, oh Wunder, sie wurde schlank und immer jünger. Sie war wohl doch nicht 11 Jahre alt. So vergingen 4 Jahre ohne Probleme. Ihre Hinterläufe waren immer etwas steif, aber wenn sie lief, dann lief sie weit. Mit der Zeit wurden die Spaziergänge etwas verkürzt, denn wenn Ella ermüdete, wackelten die Hinterbeine in den Hüftgelenken.

Doggon Wheels - Ella im Gelände II

Im Juli 2003 verbrachten die Hunde erstmalig 2 Wochen in einer Tierpension. Das war ein großer Fehler, der sich bitter rächte. Dort wurden die Tiere nicht ausgeführt, sondern kamen nur in einen Auslaufzwinger. Ella fand das wohl so uninteressant, dass sie sich nicht bewegte. Als ich sie abholte, konnte Ella nicht mehr laufen, sie knickte hinten immer ein. Ich war völlig schockiert und hatte schwere Schuldgefühle, dass ich keine andere Pflegestelle gesucht hatte. Tagelang weinte ich nur, wenn ich Ella ansah.

Doggon Wheels - Ella im Gelände III

Im Hause rutschte sie auf dem Hinterteil herum. Zum Glück kann sie im Erdgeschoss unseres Hauses leben, so ging das ganz gut, wir halfen ihr, wo wir konnten. Sie bekam ein komfortables Lager aus Schaumstoff mit Flauschdecke, die "Kudde" von Fa.Sabro.
So, mitten im Wohnzimmer, guckte sie ganz zufrieden aus dem Fell, war gefräßig und freundlich wie immer. Und hatte genug Abwechslung, denn es gab ja noch die 2 Kater und Sally und uns.

Doggon Wheels - Ella und Sally I

In der Sendung vom WDR im Juli 2002 "Tiere suchen ein Zuhause" sah ich einen ausführlichen Bericht über sogenannte Hunderollwagen. Im Internet fand ich schnell die Homepage von Herrn Chmilewski und Doggon Wheels, las mir die begeisterten Erfahrungsberichte der verschiedenen Hundehalter durch. So stand der Entschluss fest. Wir vermaßen Ella, wie auf dem Internet Formular vorgeschrieben, schickten die Bestellung für einen Rollwagen ab. Damit hatte ich Fakten geschaffen, konnte nicht mehr zurück.

Doggon Wheels - Ella muss posieren

Erst dann stellte ich Ella bei der Tierärztin des Tierheimes vor. Diese untersuchte und röntgte den Hund, diagnostizierte hochgradige Spondylarthrose. Das ist Arthrose an der Wirbelsäule, die Nerven werden eingeklemmt. Da Ella schon einige Monate Rimadyl und Canosan vom Tierheim bekam wegen ihrer Arthrose in den Hüftgelenken, war sie ohne Schmerzen. Die Tierärztin riet zum Einschläfern, so wäre das kein "Hundeleben in Würde".

Doggon Wheels - Ella und Sally II

Ich widersprach weinend und berichtete vom bereits bestellten Rollwagen. Die Tierärztin wusste darüber nichts Genaues, war aber trotzdem dagegen. Kein hundegerechtes Leben.
Von Mitte Juli bis Ende August war es ja überall brüllend heiß. Also hob ich Ella jeden Tag in meinen Fahrradanhänger, fuhr mit ihr und Sally zu unserer Badestelle am Fluss. Ella schwamm auch nur mit den Vorderbeinen noch prima und lange. Gelernt ist eben gelernt!!! Ihre "Geschäfte" konnte sie nur machen, wenn sie sich bewegte. So schleppte ich sie dann verzweifelt mithilfe eines langen weichen Tuches, das hinten ihre Hüften vom Boden hob. Auf den Vorderbeinen lief sie dann.

Doggon Wheels - Ella im Gelände IV

Es waren schlimme Wochen, aber ich musste ja den Hund solange über die Runden bringen und fit halten, bis der Rollwagen aus USA kam. Die Leute sahen mich oft kopfschüttelnd und mitleidig an, sie hielten mich wohl für verrückt, dass ich den Hund nicht einschläfern ließ. Was musste ich mir alles anhören! Es war das reinste Spießrutenlaufen!
Dann kam per Express der Hunderollwagen direkt aus USA. Ab Bestellung dauerte das nur 2 Wochen! Mein Mann montierte ihn nach Anweisung. Ich machte die gewünschten Fotos mit der Digitalkamera, schickte sie zu Herrn Chmilewski. Der riet uns, was noch bei der Montage zu verbessern war. So ging es eine Weile hin und her, bis Ella und wir zufrieden waren. Überhaupt war Herr Chmilewski immer mit promptem Rat per E-Mail zur Stelle, sprach mir Mut zu und freute sich, als dann alles prima klappte.

Doggon Wheels - Ella und Sally III

Ellas Hinterbeine waren ja gelähmt, sie wurden hochgebunden, damit sie nicht am Boden schleiften. Mit den kräftigen Vorderbeinen ( Ella hat immer gern gebuddelt) konnte sie schnell durch die Gegend laufen, die Räder waren leicht und rollten flott. So waren wir schon ganz zufrieden und konnten alle damit gut leben. Wir waren natürlich überall die Sensation, das war schon manchmal etwas nervig. Aber jeder fand es toll, dass es so etwas gibt. Besonders erfreut reagierten Menschen, die selber gehbehindert waren.

Doggon Wheels - Ella ist interessiert

Immer noch von Schuldgefühlen geplagt, wollte ich nun alles richtig machen und alle Chancen für Ella nutzen. In unserer Nähe gibt es eine junge engagierte Tierärztin, die Akupunktur durchführt. Sie wollte mir keine Hoffnung machen, denn Lähmung durch Spondylose ist endgültig. Ich bestand aber auf dem Versuch, sollte wenigstens die Gewalt über Blase und Darm erhalten bleiben. Und, oh Wunder, nach der 2. Akupunktur bewegte Ella beim Schwimmen ganz schwach die Hinterbeine. Und nun ging es langsam bergauf. Sie versuchte, sich beim Fressen hinzustellen, fiel anfangs gleich wieder um, aber es wurde täglich besser. Die hochgebundenen Hinterbeine im Rollwagen strampelten immer stärker, schleiften aber noch am Boden, wenn ich sie losband.

Doggon Wheels - Ella im Gelände V

So war wieder Fa. Sabro gefragt: Ich bestellte 2 Schuhe für Huskies, die "Toffler". Darin konnten die Pfoten nicht mehr umknicken, sich nicht verletzen. Nun stiefelte Ella im Rollwagen auf 4 Beinen - und das täglich besser. Nach vielleicht 6 Wochen ( 1x / Woche Akupunktur) lief Ella kurze Strecken ohne Rollwagen und ohne Schuhe. Und das täglich besser. Es war eine Riesenfreude für uns alle.
Die kurzen Wege um die "Geschäfte" zu erledigen, geht Ella jetzt frei. Wenn sie hinten schlenkert, so stabilisiere ich sie mit der bewährten Stoffschlaufe, hebe sie aber nicht mehr an. Mit dem Rollwagen machen wir unsere weiten Spaziergänge. Auf 4 Beinen und durch die Räder stabilisiert rast Ella nun wie früher durch hohes Gras. Eine volle Stunde läuft sie ohne Ermüdung und voller Freude. Alle Leute, die uns sehen, reagieren nun sehr positiv. Sie sehen ja, wie gut der Hund zurechtkommt und den Rollwagen ganz normal findet.

Doggon Wheels - Ella von hinten

Was hat nun zu dieser Lähmung der Hinterbeine geführt? Wohl doch nicht die Spondylose. Die ist zwar schlimm vorhanden, das endgültige "Aus" hat vielleicht ein Bandscheibenvorfall verursacht. Keiner weiß es. Auf alle Fälle war es sehr voreilig von der 1.Tierärztin, den Hund gleich einschläfern zu wollen. Bin ich froh, dass ich stur geblieben bin. Das konnte ich aber nur, weil ich von der Existenz dieses Rollwagens wusste.

Doggon Wheels - Ella und Sally III

Ohne diesen hätte Ella wohl keine Chance gehabt, denn immer kann man 25 kg nicht bewegen. Hinterher, als alles im Lot war, ließ ich selber meinen Rücken vom Orthopäden behandeln!!

Doggon Wheels - Ella ist aufmerksam

Das war`s! Wir hoffen, Ella hat noch viele schöne Jahre. Mit dem Rollwagen sind wir gewappnet!

Familie Reinhardt und Ella aus Lübeck  


 
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